Ford reduziert Investitionen in Elektrofahrzeuge und überarbeitet Strategie für nachhaltige Energiewende
Fords Entscheidung, die Investitionen in Elektrofahrzeuge zu reduzieren, offenbart einen tieferliegenden Fehler im globalen Transformationsmodell.
Fords Schritt war kein Einzelfall. Laut Reuters und BBC fiel er mit einer politischen und regulatorischen Umstrukturierung in den USA zusammen, die Steuervergünstigungen für Elektrofahrzeuge abschaffte und Emissionsnormen lockerte, was zu einem Nachfragerückgang führte. Die Auswirkungen waren im November deutlich spürbar, als Fords Elektrofahrzeugverkäufe um rund 61 % einbrachen und der US-Markt seit dem Ende der Subventionsprogramme insgesamt einen Rückgang verzeichnet.
In einer Stellungnahme gegenüber Reuters erklärte Ford-Chef Jim Farley: „Die Marktveränderungen der letzten Monate haben uns zu einigen schwierigen Entscheidungen gezwungen.“ Er betonte, dass das Unternehmen die Elektromobilität nicht aufgibt, sondern seine Investitionen auf einen realistischeren Produktmix ausrichten will. Laut einer Mitteilung an die Investoren plant Ford, den Anteil von Hybrid-, Langstrecken- und vollelektrischen Fahrzeugen an seiner weltweiten Produktion bis 2030 auf rund 50 % zu erhöhen, verglichen mit derzeit etwa 17 %.









